Das smarte Zuhause nimmt uns zunehmend die Arbeit aus den Händen. Mit diesen Möglichkeiten, gibt es auch eine Veränderung bei Fenstern und Türen. Die werden ebenfalls schlau.

Damit der Besuch nicht ewig im Regen warten muss, kann man die Tür auch vom Smartphone entsperren. Inklusive Kamerabild. Foto: Siedle

Das smarte Zuhause kommt bei Neubauten und Einfamilienhäusern immer öfter zum Einsatz. Die Technologien werden dabei immer zugänglicher für die große Masse und durch Verbesserungen im Bereich der Verschlüsselung und bei der Auswahl an Möglichkeiten, sieht die Zukunft wohl vernetzt aus.Ein logischer Aspekt ist dabei nicht nur ein Anschluss der hauseigenen Stromerzeugung und der Heizung an das System, sondern unter anderem auch Fenster und Türen. Wir haben einige Beispiele gefunden, welche Möglichkeiten uns ins diesen Bereichen schon jetzt offenstehen.

Smart Gateway am Handy
Gegensprechanlagen mit integrierter Kamera sind schon lange keine Neuigkeit mehr. Es wird nur stressig, wenn man an aus der Küche sprinten muss, wenn der Besuch kommt. Oder wenn man gerade auf der Toilette sitzt. Siedle bringt das Kamerabild weg von der Tür und aufs Smartphone. Nun können bis zu 10 Leute die Tür von ihrem Android- oder iOS-Gerät öffnen und natürlich auch im Vorfeld fragen, wer denn Einlass verlangt. Der Smart Gateway muss dazu mit dem In-Home-Bus-Sprachsystem von Siedle verbunden werden. Dann steht einer Installation aber nichts mehr im Weg.
siedle.de

 Katze am Handy
Wer seinen Vierbeiner nicht andauernd selbst aus dem Haus lassen möchte, legt sich in der Regel eine Katzen- oder Hundeklappe zu. Die sind aber nicht ohne Probleme. Fremde Türe können so auch ganz einfach ins Haus gelangen. Und der eigene Liebling spaziert vielleicht auch mal bei einem Unwetter hinaus, bevor man zumachen konnte.Die Microchip Cat Flap Connect kann so eingestellt werden, dass die Vierbeiner nur zu bestimmten Tageszeiten aus dem Haus können. Außerdem blockiert die Klappe, wenn ein fremdes Tier zunahekommt. Das geschieht über den Identifikationschip des Tieres oder über einen speziellen Chip im Halsband von Hersteller Sure Petcare. Nur wenn der in der Nähe ist, öffnet sich die Tür überhaupt. Außerdem kann man sich die Informationen direkt aufs Smartphone schicken lassen und sogar den Tagesablauf des Vierbeiners verfolgen.
surepetcare.com

 

Eine Katzenklappe, die erkennt, welches Tier gerade herein will und jederzeit ver- und entsperrt werden kann. Foto: Surepetcare

 

Fenster am Handy
Sämtliche Fenster, Rollläden und Markisetten automatisch an den eigenen Tag-Nacht-Rhythmus anpassen? Das geht mit Velux Active und den Produkten der Velux Integra-Reihe. Damit können Bewohner_innen zum Beispiel per App einstellen, wann Tageslicht in die Wohnung gelassen werden soll oder wann man lüften will.Außerdem lassen sich Temperatur, CO2-Gehalt und Feuchtigkeit in den Räumen feststellen. Praktisch: Selbst wenn Regen angesagt wird, kann man die Fenster gekippt lassen und dann einfach vom Büro aus per App zumachen. Auch eine Integration mit dem Apple Home Kit ist möglich.
velux.al

Schlüssel am Handy
Nuki ist ein Grazer Startup, das den Schlüssel aus unserem Alltag verbannen will. Dafür hat es ein Gerät entwickelt, das ihn quasi ersetzen soll. Man steckt den Schüssel dazu in dieses Gerät und dann das Gadget auf das Türschloss. Es muss dabei fest sitzen und kann dann per App die Tür öffnen. Dabei interagiert es nie mit dem Internet, sondern ausschließlich via Bluetooth mit dem Handy und ist damit vor Hackerangriffen geschützt.Man kann einstellen, dass die Tür automatisch geschlossen wird, wenn man sich von zuhause entfernt und sich öffnet, wenn man zurückkommt. Außerdem kann man auch Gästen per App Zugang geben, was sie zum Beispiel für Büros oder Apartments praktisch macht. Vor allem, da Admins den Zugang auch jederzeit entziehen kann. Nuki benötigt keine baulichen Veränderungen und ist mit allen großen Heimsystemen kompatibel.
nuki.io (flb)

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