Zukunft - 8.11.18
Sechs Millionen Euro befinden sich im Fördertopf. Der Fokus liegt auf Plus-Energie-Quartieren, Digitalisierung und Stadtbegrünung.
Die Stadt der Zukunft ist grün und vernetzt. So zumindest die Wünsche in der Ausschreibung des BMVIT. Foto: pxhere

Ende Oktober hat das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie eine Ausschreibung des Forschungsförderprogramms „Stadt der Zukunft“ gestartet. Sie ist mit mehr als 6 Mio. € beziffert und soll die Entwicklung und Optimierung von Technologien für Plus-Energie-Quartiere, die Digitalisierung im Bauwesen und innovative Stadtbegrünungsprojekte vorantreiben.

Dabei erhalten nicht nur neue Technologien die Förderung, sondern auch pilothafte Umsetzungen und die Vorbereitung einer wirtschaftlichen Verbreitung. Nicht nur Forscher_innen sollen also an der Ausschreibung teilnehmen können sondern auch Städteplaner_innen und Umsetzer_innen.

Drei Schwerpunkte
Die drei thematischen Schwerpunkte entstanden nach Angaben des BMVIT in Hinblick auf die Klima- und Energie-Strategie der Bundesregierung und die bisherigen Progammerfahrungen. Es handelt sich immerhin schon um die sechste Ausschreibung des Programms „Stadt der Zukunft.“

Plus-Energie-Quartiere
Unter Plus-Energie-Quartieren versteht das Ministerium auch Unterthemen wie Energieflexible Gebäude, Demonstrationsquartiere. Aber auch städtische Energiespeicher, Sektorkopplung und die Nutzung von Niedrigtemperaturabwärme sind hierunter gefasst.

Digitalisierung
Digitalisierung im Bauwesen meint Bereich wie das Digitale Planen, das Bauen und Betreiben von Gebäuden, sowie Echtzeitdatenerfassung. Es darf allerdings auch ein wenig ausgefallener sein. Vom Einsatz von Augmented Reality (Stichwort: Datenbrillen) über Robotik bis zum 3D-Druck.

Stadtbegrünung
Die Stadtbegrünungstechnologien richten sich vor allem an Unternehmen, die urbane Wärmeinseln reduzieren wollen. Das soll am besten über multifunktionale Wand-, Dach- oder Fassadensysteme gelingen.

Des Weiteren sind FuE-Dienstleistungen zu „Monitoring & Evaluierung städtischer Energieflüsse“ und „Strategien und möglichen Handlungsfelder zur Implementierung einer digitalen Baubehörde“ ausgeschrieben. Die Einreichung von Projekten ist bis 15.02.2019 um 12:00 Uhr möglich. (flb)

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