Unternehmensmeldung

Auf der Sustainable Built Environment D-A-CH Conference 2019 (SBE19) an der TU Graz stellte der österreichische Ziegelproduzent Wienerberger im Rahmen eines Workshops sein mehrfach mit Nachhaltigkeitszertifizierungen ausgezeichnetes Bauprojekt „Die Drei Schwestern“ vor: Die moderne Wohnhausanlage in der Wiener Seestadt Aspern wurde 2017 fertiggestellt und gilt heute noch als Vorzeigeprojekt, wenn es um nachhaltiges Bauen mit Ziegeln geht.

Foto: Wienerberger

Mitte September bot die SBE19 Graz in rund 200 wissenschaftlichen Vorträgen, Keynote-Speeches und einer Fachausstellung zahlreiche Möglichkeiten, sich über nachhaltiges Bauen zu informieren und auszutauschen. Wissenschaftler, Vertreter der Bau- und Immobilienbranche und der Politik sowie interessierte Besucher diskutierten, wie und mit welchen Methoden und Technologien es gelingt, möglichst ressourcen- und umweltschonend zu bauen. Der österreichische Ziegelhersteller Wienerberger verschreibt sich seit jeher nachhaltigen Systemlösungen für die Bereiche Dach, Wand und Fassade und bot in einem Workshop im Rahmen der SBE19 Graz Einblicke in eines seiner Vorzeigeprojekte: „Die Drei Schwestern“.

 

Energieeffizientes, natürliches und wirtschaftliches Bauen und Wohnen

In der Seestadt Aspern wurde 2017 auf dem 5.200 m2 großen Baufeld D22 nach den Plänen der Kirsch ZT GmbH gestalteten Architektur die Wohnhausanlage „Die Drei Schwestern“ von der Wohnbauvereinigung für Privatangestellte (WBV-GPA) fertiggestellt. Im Zuge der Planung der Gebäudehülle der drei mehrgeschossigen Wohnhäuser (A-NNA, B-ELLA und C-LARA) entschieden sich die Verantwortlichen gezielt für den nachhaltigen, mit natürlicher Mineralwolle verfüllten Porotherm 50 W.i. Plan Ziegel von Wienerberger. 

Jedes der Wohnhäuser mit einer Gesamtnutzungsfläche von 8.100 m² profitiert von den wohngesunden und dabei hoch wirtschaftlichen Eigenschaften der innovativen Ziegellösung: Die integrierte Mineralwolle erlaubte eine massive einschalige Bauweise ohne außenliegender Zusatzdämmung bei optimalen Wärmedämmwerten. Sie ist, als ideale Ergänzung zum keramischen Baustoff Ziegel, nicht brennbar, dampfdiffusionsoffen, wasserabweisend und schädlings-resistent und besteht aus einem in der Natur nahezu unbegrenzt vorkommenden Rohstoff. Eine weitere, zusätzliche Wärmedämmschicht im Wandaufbau war beim Projekt D22 somit nicht nötig, was nicht nur Zeit bei der Errichtung sparte, sondern auch künftig die Kosten für Instandhaltung und Erneuerung senkt. 

Aufgrund der durchgängig in mineralischer und einschaliger Bauweise als Niedrigstenergiehaus errichteten Baukörper, wurde ein wesentlicher Beitrag zum Verzicht auf erdölbasierten Vollwärmeschutz geleistet. Das Gebäude erreichte bei der Gebäudezertifizierung der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (ÖGNB) 769 von 1.000 Punkten und darüber hinaus klimaaktiv GOLD Standard. Dieser ist österreichweit das bekannteste Bewertungssystem für die Nachhaltigkeit von Gebäuden mit besonderem Fokus auf Energieeffizienz, Klimaschutz und Ressourceneffizienz und wird vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus verliehen.

Workshop gewährte Einblicke in „Die Drei Schwestern“

Im Rahmen eines Workshops auf der SBE19 Graz stellten Franz Pranckl, Geschäftsführer des Bauträgers GPA-Planungsgesellschaft und Herbert Wolf, Prokurist des Bauunternehmens HAZET das Projekt „Die Drei Schwestern“ ins Detail gehend vor. Franziska Trebut von der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) und Robert Lechner vom Österreichischen Ökologie Institut erläuterten die beiden Nachhaltigkeitszertifizierungen der ÖGNB und der Initiative klimaaktiv. Mario Kubista, Leiter der Produktentwicklung bei Wienerberger Österreich gab Informationen zum verwendeten Porotherm 50 W.i. Plan Ziegel. Die Moderation des Workshops übernahm Fachjournalistin Sabine Müller-Hofstetter.

Über die SBE19 Graz

Die SBE19 Graz ist Teil einer Konferenzserie, die weltweit stattfindet und von der International Initiative for a Sustainable Built Environment (iiSBE) sowie dem International Council for Research and Innovation in Building and Construction (CIB) getragen und koordiniert wird. Die Konferenzserie wird zusätzlich von der Sustainable Building and Climate Initiative (SBCI) des UNEP und der International Federation of Consulting Engineers (FIDIC) unterstützt. Die Tagungen der SBE-Reihe haben sich zu einem der bedeutendsten Veranstaltungsformate im Themenbereich des nachhaltigen Bauens entwickelt. Die Veranstaltung in Graz wurde als D-A-CH Konferenz gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur (BOKU), Wien, der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) durchgeführt. (https://www.tugraz.at/en/events/sbe19/home/)

Über die Wienerberger Österreich GmbH

Die Wienerberger Österreich GmbH ist größter heimischer Anbieter von Produkten und Lösungen für Ziegelmauerwerke und versteht sich für Kunden und Partner als innovativer Baustoffpartner für die gesamte Gebäudehülle. Das Unternehmen verfügt mit 7 Mauerziegelwerken und 3 Dachziegelwerken über ein flächendeckendes Netzwerk in ganz Österreich. Insgesamt arbeiten in Österreich an 8 Standorten und 3 Logistikzentren knapp 500 Mitarbeiter für Wienerberger. Ziel ist es, mit hochwertigen Baustoffen für Dach, Wand und Fassade besonders schnell und nahe am Kunden zu sein. (www.wienerberger.at)

 

Hinweis: Die Meldung wurde von dem genannten Unternehmen verfasst. Das energie:bau Magazin übernimmt für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte keine Haftung.

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