Unternehmensmeldung
Voller Erfolg für innovatives Handwerk beim 2. FORUM INNOVATION in Wels.
Der MHC präsentierte mit den Projektpartnern Roomle, Logistikum Steyr und der Linzer Kunstuni das Projekt „Digital Furniture Cluster“. Foto: Business Upper Austria
Biowerkstoff aus Feigenbaumrinde, individuell gestaltete Wuzzeltische und von Robotern produzierte Möbel – das waren einige der Highlights bei der 2. Auflage des vom Möbel- und Holzbau-Cluster der oö. Standortagentur Business Upper Austria organisierten FORUM INNOVATION. Im Rahmen der Messe HANDWERK in Wels gaben 16 Aussteller – innovative Unternehmen, Start-ups, Maker und Forscher – vom 13. bis 16. März Einblicke in die Zukunft des Handwerks und präsentierten ihre Innovationen einem interessierten Fachpublikum. Der Möbel- und Holzbau-Cluster (MHC) war unter anderem mit den Projekten „Digital Furniture Cluster“ und „ROBinWOOD“ vertreten.

Großer Erfolg 
Insgesamt 180 Aussteller - um 15 % mehr als 2017 – nutzten die Messe Wels als Plattform für Kooperationen, um Innovationen gemeinsam voranzutreiben. Der Möbel- und Holzbau-Cluster der oö. Standortagentur Business organisierte im Rahmen der Messe zum zweiten Mal das FORUM INNOVATION. 16 innovative Unternehmen, Start-ups, Maker und Forscher folgten der Einladung und präsentierten auf 800 m2 ihre Neuheiten. „Auch die 2. Auflage des FORUM INNOVATION hat gezeigt: Die Digitalisierung erfordert einen völlig neuen Blickwinkel auf die Zukunft des Handwerks und den Arbeitsalltag im Handwerk“, betont MHC-Projektmanager Stephan Hölzl, „der Möbel- und Holzbau-Cluster legte den Fokus wieder auf alternative Prozesse und neue Fertigungsmethoden. Kreative Köpfe nutzen das FORUM INNOVATION, um ihre Ideen und Neuheiten zu präsentieren sowie sich bei unseren Experten über Fördermöglichkeiten zu beraten. Wir bedanken uns für die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Team der Messe Wels und freuen uns schon auf die HANDWERK 2021.“

Biowerkstoffe aus der Natur
Zu den Highlights der Messe und am Forum zählten die Entwicklungen von BARK CLOTH®. Das Unternehmen erhielt internationale Preise für Werkstoffentwicklung, Design, Sozialinnovation und Nachhaltigkeit. Der Biowerkstoff Bark Cloth wird aus der Rinde eines ostafrikanischen Feigenbaumes hergestellt. Aus dem traditionell gefertigten Baumrindenvlies entsteht durch weitere Bearbeitung und Veredelung das Produkt BARKTEX®, das unter anderem für dekorative Wandbekleidungen, die Verkleidung von Möbeln oder im Modedesign verwendet wird. Intelligent Wood präsentierte wasserfeste UPB (Universal Performance Boards) Boards aus dem von der Firma Resysta International GmbH entwickelten Material Resysta, das zu ca. 60 % aus dem Abfallprodukt Reishülse besteht. Die Boards sind zu 100 % recycelbar und können beispielsweise als Bodenbelag, für Fassaden oder im Innenausbau verwendet werden.

Individueller Wuzzel-Spaß
Das Innviertler Unternehmen Bankhamer Design präsentierte einmalige Tischfußballtische, die es entsprechend individueller Kundenwünsche als Einzelstücke fertigt. Vom Korpus des Tisches und dem Spielfeld bis hin zu den Figuren und Griffen kann der Kunde zwischen verschiedenen Ausführungen wählen und seinen persönlichen Wunschtisch designen. Für Aufsehen sorgten die Konzepte für einen mobilen Hühnerstall, ersonnen in Neuhaus an der Donau von den kreativen Köpfen der Firma mühlböck küche.raum. Die SIHGA GmbH zeigte ihr innovatives Hebesystem SIHGA Pick, mit dem extrem schwere Bauteile auf Baustellen problemlos gehoben werden können.

Mensch-Maschine-Interaktion
Das vom Land OÖ geförderte Projekt ROBinWOOD beschäftigt sich mit der Frage, ob Robotik und Handwerk eine gemeinsame Zukunft haben und wie diese aussehen kann. Die Association for Robots in Architecture sucht mit einem Roboter von Kuka nach Antworten. Dieser ermöglicht ein Zusammenarbeiten von Mensch und Maschine und löst so hochsensible Probleme. Am FORUM INNOVATION konnten die Besucher dem Roboter einen Arbeitsauftrag vorgeben, den dieser dann selbstständig ausführte. Studierende der Kunstuniversität Linz präsentierten ihr Projekt YOKAI. Ihr Ziel ist es, den Modezyklus zu überdenken und den Designprozess rein digital, ohne physischen Prototypen, zu gestalten. Durch Automatisierung und Robotik sollen die Produktionskosten reduziert werden, um regionale Kleidungsproduktion wieder attraktiv zu machen.

Digitales Möbeldesign
Die Förderexperten der oö. Standortagentur Business Upper Austria standen den Besuchern für Fragen zum Thema Innovationsförderberatung zur Verfügung. Der Möbel- und Holzbau-Cluster war unter anderem mit dem Projekt „Digital Furniture Cluster“ vertreten. Projektpartner sind der Linzer Planungs-Plattform-Anbieter Roomle, die Abteilung Industrial Design an der Linzer Kunstuniversität und das Logistikum Steyr. Am FORUM INNOVATION konnten Besucher die bisher entstanden Prototypen der Möbel für den digitalen Vertrieb besichtigen und mithilfe der digitalen Möbelplattform Roomle individuell konfigurieren.

Hinweis: Die Meldung wurde von dem genannten Unternehmen verfasst. Das energie:bau Magazin übernimmt für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte keine Haftung.

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