MESSE - 16.10.2018
Das B2B-Event ARCHITEKT@WORK lud am 10. und 11. Oktober wieder in die Wiener Stadthalle und zeigte, dass integrale sowie interdisziplinäre Planung die Zukunft ist.
Networking stand an erster Stelle beim B2B-Event. Foto: BILDAGENTUR ZOLLES KG/Christian Hofer

Schwarze Stoffbahnen geleiten die BesucherInnen der ARCHITECT@WORK-Messe in das Innere. Gezielt gesetztes Licht, Lounge-Atmosphäre und klug gesetzte Ausstellungsecken machen gleich klar, dass es sich hier um etwas Anderes, etwas Innovatives handelt. Und das, obwohl die Veranstaltung schon zum dritten Mal in Wien über die Bühne geht.

Sattes Plus
172 ausstellende Unternehmen sowie knapp 3.000 BesucherInnen waren dieses Jahr bei der ARCHITEKT@WORK am 10. und 11. Oktober in der Wiener Stadthalle mit dabei. In den quadratischen Ausstellungsbereichen zeigten jeweils vier Unternehmen ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen.
In erster Linie geht es bei ARCHITECT@WORK aber ums Networken, die Zielgruppe sind Architektur-, Innenarchitektur-, Fachplanungs- und Ingenieurbüros. Die integrale Planung und der interdisziplinäre Austausch soll hier gefördert werden – mit Erfolg, wie es scheint. Bei den BesucherInnenzahlen sowie bei der Anzahl der AusstellerInnen verzeichnete das Event ein Plus von zehn Prozent gegenüber der letzten Ausgabe.

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Die Sonderschau zu Architektur-Textilien lud zum Angreifen und Inspiration holen ein. Foto: BILDAGENTUR ZOLLES KG/Christian Hofer

Architektur zum Angreifen

Inspiration und Information holen konnte man sich nicht nur bei den AusstellerInnen selbst, sondern auch bei den Vorträgen von nahmhaften ArchitektInnen wie etwa Marlies Breuss von HOLODECK Architects, Martin Haller von Caramel oder Alexander Brenner. Ein Highlight war dieses Jahr die Sonderschau "TEXTIL.ARCHITEKTUR", von raumPROBE, die dem Publikum Stoffe und Oberflächen zum Angreifen darbot. Bereits realisierte Projekte zeigte zudem eine sehr sehenswerte World Architects-Ausstellung.

Ausschließlich Innovatives
Die Stände werden ausschließlich mit Produktinnovationen von HerstellerInnen und dem Alleinvertrieb bespielt. Die VeranstalterInnen garantieren diesen exklusiven Charakter, indem jede Anmeldung einem Ausschuss von ArchitektInnen und InnenarchitektInnen vorgelegt wird, die den Innovationswert jedes auszustellenden Produktes bewerten.
Zu den ausstellenden Firmen zählten beispielsweise Wienerberger mit Ziegel inklusive Wärmedämmung oder Internorm mit neuen BIM-Elementen.

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Das Ausstellungskonzept wurde auf die Anforderungen von ArchitektInnen zugeschnitten. Foto: BILDAGENTUR ZOLLES KG/Christian Hofer


Die ARCHITECT@WORK findet europaweit in 15 verschiedenen Ländern und 26 Standorten statt. Die nächsten Termine sind Rom (17. und 18. Oktober), Berlin (7. und 8. November) sowie Milan (14. und 15. November). Wien darf sich 2020 wieder auf das B2B-Event freuen. (sis)

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